Gemeinschaftspraxis  für Naturheilkunde
© Aßheuer 15.04.2015
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Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil - die teilweise beachtlichen Durchfallquoten belegen, dass die Messlatte für die künftigen Heilpraktiker sehr hoch liegt. Nach erfolgreicher Prüfung wählt jeder Heilpraktiker dann die naturheilkundlichen Fachgebiete und Therapien aus, die er vertiefen und in denen er sich weiter ausbilden lassen möchte. Eine moderne Labordiagnostik (genau wie in der Schulmedizin) und moderne Technik (wie z.B. die Bioresonanz) machen die Suche nach gesundheitlichen Ursachen oft sehr vielschichtiger Krankheitsbilder einfacher und bringen die Zusammenhänge und Hintergründe von Erkrankungen leichter ans Licht. Im Bereich der Therapie und Medikation kann jeder Heilpraktiker auf einen riesigen Schatz an bewährten und traditionellen Methoden (Homöopathie, Akupunktur, Kinesiologie, Phytotherapie, Hydrotherapie, manuelle Methoden uvm.) zurückgreifen, die je nach Bedarf mit moderneren Methoden, wie z. B. der Bioresonanz kombiniert werden. Eine Krankheit wird von Heilpraktikern also nicht nur von den Krankheitssymptomen her betrachtet, um diese möglichst rasch zu beseitigen, sondern er stellt vorrangig auch die Ursachen auf den Ebenen Körper, Seele und Geist bei der Behandlung einer Krankheit in den Mittelpunkt seiner Therapie.
Was ist ein Heilpraktiker?
Wichtig zu wissen! Noch nie haben sich so viele Menschen mit Fragen und gesundheitlichen Problemen an Heilpraktiker gewandt wie heute. Teilweise kursieren aber immer noch Vorurteile, Heilpraktiker heilen mit "Placebo-Kügelchen", ernten im Mondlicht irgendwelche Heilkräuter mit einer Sichel oder sind einfach nur Scharlatane.
Dabei ist "Heilpraktiker" eine in Deutschland geschützte Berufsbezeichnung für Personen, die nach dem deutschen Heilpraktikergesetz von 1939 in der jeweils geltenden Fassung eine staatliche Erlaubnis besitzen, die Heilkunde auszuüben, ohne über eine ärztliche Approbation zu verfügen.
Ein Heilpraktiker übt seinen Beruf eigenverantwortlich aus und zählt zu den freien Berufen im Sinne von § 18 EStG. Der Heilpraktiker verfügt in der Regel über eine umfassende medizinische Ausbildung, die abschließt mit einer Überprüfung durch den Amtsarzt im zuständigen Gesundheitsamt. Wer diese Prüfung besteht, bekommt von dieser Behörde die Erlaubnis zur "Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung" - darf also die Heilkunde ausüben, ohne Arzt zu sein. 
Die Befugnisse eines Heilpraktikers sind durch Gesetze und Verordnungen gegenüber denen des Arztes eingeschränkt, so darf er z.B. keine verschreibungspflichtige Medikamente verordnen, keine Geburtshilfe betreiben oder gemäß Infektionsschutzgesetz bestimmte Infektionskrankheiten nicht behandeln. Was viele nicht wissen, der Prüfungsstoff für die Zulassung als Heilpraktiker umfasst viele Bereiche der Schulmedizin, sowie fachpraktische Themengebiete und naturheilkundliche Bereiche:
Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen Kenntnisse in der allgemeinen Krankheitslehre, Erkennung und Unterscheidung von Volkskrankheiten (besonders Stoffwechsel- und Herz-Kreislauferkrankungen, degenerative und übertragbare Krankheiten), Pathologie des Menschen, Psychopathologie Erkennen und Erstversorgen akuter Notfälle und lebensbedrohlicher Zustände Techniken der klinischen Befunderhebung (Diagnose, Differentialdiagnose, klinische Untersuchungen wie Inspektion, Palpation, Auskultation, Perkussion und Funktionsprüfungen der Organe und Körpersysteme) Die Deutung grundlegender Laborwerte Injektions- und Punktionstechniken, Blutabnahme Praxishygiene, Desinfektion, Sterilisation Berufs- und Gesetzeskunde (einschließlich der gesetzlichen Pflichten und Einschränkungen) Anwendungsgebiete, Grenzen, Gefahren und Kontraindikationen von diagnostischen oder therapeutischen Maßnahmen der Naturheilkunde
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